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Konstituierende Sitzung des Gemeindeverwaltungsverbandes Kaiserstuhl-Tuniberg

Im Bürgersaal des Bötzinger Rathauses traf sich die Verbandsversammlung des Gemeindeverwaltungsverbandes Kaiserstuhl-Tuniberg zu ihrer konstituierenden Sitzung.

Für die Dauer der nächsten fünf Jahre wurde Bürgermeister Dieter Schneckenburger zum Verbandsvorsitzenden gewählt. Stellvertreter sind Bürgermeister Michael Bruder aus Eichstetten und Bürgermeister Christian Riesterer aus Gottenheim.

Zu Beginn der Sitzung konnte
Verbandsvorsitzender Dieter Schneckenburger sechs Verbandsvertreter verabschieden, die in der kommenden Legislaturperiode nicht mehr der Verbandsversammlung angehören.  Aus Bötzingen sind dies: Samuel Lay (5 Jahre Zugehörigkeit zur Verbandsversammlung), Martin Meier (10) und Roland Näger (15). Für die Gemeinde Eichstetten gehört Albert Schmidt (15) nicht mehr der Verbandsversammlung an. Aus Gottenheim sind Alfons Hertweck (5) und Wolfgang Streicher (15) als Verbandsvertreter ausgeschieden. Mit einem Rückblick auf die abgelaufene Wahlperiode und Dankesworten verabschiedete Schneckenburger die ausgeschiedenen Verbandsvertreter und überreichte ihnen ein Weinpräsent.

Sodann nahm der Verbandsvorsitzende die Einführung der neuen Verbandsvertreter für die nächste Legislaturperiode 2014 bis 2019 vor. Folgende Mitglieder gehören der Verbandsversammlung neben den jeweiligen Bürgermeistern an:

Bötzingen:
Andreas Ambs, Ulrich Barleon, Bernd Belle, Ellen Brinkmann, Dominik Krautsch und Alfred Schill.

Eichstetten:
Ursula Ackermann, Karl Meier und Sven Meier.

Gottenheim:
Heinz Nikola, Lothar Zängerle und Thomas Zimmermann.

Im Rahmen der Verbandsversammlung erinnerte der Verbandsvorsitzende Dieter Schneckenburger an die Gründung des Gemeindeverwaltungsverbandes vor 40 Jahren. Er wies darauf hin, dass  auf Grund der Verwaltungsreform Anfang der 1970iger Jahre zum Abschluss der Neuordnung der Gemeinden in Baden-Württemberg nach dem Gemeindereformgesetz die Gründung der Verwaltungsgemeinschaften und Gemeindeverwaltungsverbände gehörte. Daher wurde am 16. April 1974 in Bötzingen der Gemeindeverwaltungsverband unter dem Namen „Kaiserstuhl-Tuniberg“ gegründet.

In der ersten Verbandsversammlung wurde der damalige Bürgermeister aus Bötzingen, Gottfried Zimmerlin zum ersten Verbandsvorsitzenden gewählt. Stellvertreter wurden die Bürgermeister Eugen Hiß aus Eichstetten und Erich Dilger aus Gottenheim. Als wesentliche Aufgaben in den vergangenen vier Jahrzehnten nannte der Verbandsvorsitzende die Aufstellung der Flächennutzungspläne, sowie deren punktuellen Änderungen, der Bau von Radwegen, sowie die Behandlung des Neubaus der B31 West und der Ortsumgehung Eichstetten – Bötzingen. Als ein Dauerbrenner erwies sich auch das Thema Hochwasserschutz im Zusammenhang mit der Ausweisung von Neubaugebieten auf Gemarkung Freiburg und das Thema Windkraft. Das Volksbildungswerk war 1988 unter die Trägerschaft des Gemeindeverwaltungsverbandes gekommen.

Verbandsvorsitzender Schneckenburger wies darauf hin, dass die Verbandsversammlung in den vier Jahrzehnten insgesamt 88 Mal öffentlich tagte und gute Arbeit zum Wohle aller Einwohner im Verbandsgebiet geleistet hat. Er dankte allen, die in den letzten 40 Jahren die Verbandsarbeit nachhaltig getragen haben, vor allem sprach er Dankesworte an die ehrenamtlichen Verbandsvertreterinnen und Verbandsvertreter aus den Mitgliedsgemeinden aber auch an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die die Verbandsarbeit mitgestaltet haben.