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Frühjahrsputz in Bötzingen

Verpackungen, Plastiktüten, Zigarettenschachteln, Glas- und Plastikflaschen, Dosen oder Fahrräder gehörten unter anderem zu den "Fundstücken", die bei der Dorfputzete von ehrenamtlichen Helfern auf großen Teilen der Bötzinger Gemarkung geborgen wurden.

Bötzinger Vereine, die Schule, der Gemeindebauhof und zahlreiche Einzelpersonen unterstützten die regelmäßig alle zwei Jahre im Frühjahr stattfindende Aktion der Gemeinde. Es mache nicht nur Spaß, etwas gemeinsam anzupacken, sondern sei auch sinnvoll, waren sich die Teilnehmer der Dorfputzede am Ende des zweieinhalb stündigen Frühjahrsputzes einig.

Unter den mehr als 100 Teilnehmern, die diesmal dem Aufruf der Gemeindeverwaltung Bötzingen gefolgt sind, stellte die Wilhelm-August-Lay-Schule die größte Gruppe. "Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit, die Gemeinde bei der Aktion zu unterstützen", sagte Rektor Bernd Friedrich, der 30 Schülerinnen und Schüler für die Dorfputzede gewinnen konnte. Zusammen mit Lehrkräften nahmen sie sich unter anderem dem arglos weggeworfenen Müll rund ums Schulgelände und auf dem Walderlebnispfad an. Mit dabei im ganzen Dorfgebiet waren auch Mitglieder aus folgenden Vereinen: DRK-Ortsverein, Turnverein, Tennisclub, Fußballclub, Staibruch-Hexen, Angelfreunde und Internationaler Freundeskreis.

Bei der Müllsammelaktion in Bötzingen kamen etliche prall gefüllte Müllsäcke zusammen. Während des abschließenden Helferhocks im Gemeindebauhof bedankte sich Bürgermeister Dieter Schneckenburger, der auch an der Dorfputzede wieder teilnahm, bei den Freiwilligen, den Mitarbeitern des Gemeindebauhofes, der Organisatorin Gerlinde Brenn und Waltraud Heß für die Bewirtung. Wie in den Jahren zuvor sei es auch diesmal Ziel des Aktionstages gewesen, so Schneckenburger, Landschaft, Straßenzüge und Bachläufe von nicht selten gedankenlos weggeworfenem Müll und Unrat zu säubern. „Ein mindestens genauso wichtiger Aspekte sei es allerdings auch, das Bewusstsein für eine saubere Landschaft und Umwelt zu schärfen“, meinte der Bürgermeister in seinen Dankesworten an die Helferinnen und Helfer.