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Rückblick Bötzinger Energiegespräche 2019

Photovoltaikanlagen sind eine rentable Geldanlage und ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Diese Erkenntnis konnten die zahlreichen Zuhörer beim Bötzinger Energiegespräch im Bürgersaal des Rathauses am vergangenen Mittwoch mit nach Hause nehmen.

Auch die Gemeinde Bötzingen geht mit gutem Beispiel voran und plant die Installation einer weiteren Photovoltaikanlage auf dem Dach des Feuerwehrhauses.

Dr. Anne Hillenbach und Christoph Schmidt von der Energieagentur Regio Freiburg beantworteten die Fragen des Publikums umfangreich, kurzweilig und kompetent. Das Photovoltaiknetzwerk Südlicher Oberrhein wird vom Land Baden-Württemberg gefördert und soll mit dazu beitragen, dass der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung bis im Jahr 2050 auf 100 % ansteigt.
 
Wie Herr Schmidt anschaulich erklärte, erzielt eine 5 kWp große Photovoltaikanlage auf einem Einfamilienhaus mit Südausrichtung eine Rendite von 3,3 % pro Jahr. Die Amortisationszeit beträgt, bei einer Lebensdauer von ca. 25 Jahren, 11 Jahre. Bereits nach 2,6 Jahren wird von der Anlage mehr Energie erzeugt, als für die Herstellung benötigt wurde. Es können durch die Anlage pro Jahr 3,1 t CO2 eingespart werden. Durch eine Ost-West-Ausrichtung der Anlage kann der Anteil am Eigenverbrauch des erzeugten Stromes von etwa 24 % auf 35 % erhöht werden.
 
Seit 2010 wurden die Hersteller der Photovoltaikanlagen verpflichtet die Module zum Recycling zurückzunehmen, so dass auch das Problem der Entsorgung der alten Module gelöst wurde. Die Eigentümer von Photovoltaikanlagen können Firmen zur Direktvermarktung des für nicht für den Eigenbedarf benötigten Stromes beauftragen oder alternativ weiterhin eine auf 20 Jahre garantierte Einspeisevergütung erhalten, die derzeit bei 11,87 Cent pro Kilowattstunde liegt.
 
Weitere Informationen erhalten Sie auch im Internet unter: www.energieagentur-freiburg.de