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Leistungen

Bau eines Wildgeheges anzeigen

Sie müssen den Bau und Standort des Wildgeheges melden, wenn Sie als Nutztiere halten wollen:

  • Damwild
  • Rotwild
  • Sikawild
  • Muffelwild

Hinweis: Für Gehege im Wald gibt es eigene Vorschriften: Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Ernährung und Ländlichen Raum über die Errichtung und Erweiterung von Gehegen im Wald (VwV Gehege).

Zuständige Stelle

Tiergesundheit und Tierschutz [Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald]

Persönlicher Kontakt

Elke Zimmermann

Tierärztin
Fachbereichsleiterin

Telefon0761 2187-3900
Aufgaben

Schlachttier- und Fleischuntersuchung, Fleischhygiene, Tierschutz bei der Schlachtung, Wildkammern

Gisela Lögler-Ellett

Tierärztin

Telefon0761 2187-3910
Aufgaben

Lebensmittelüberwachung

Christian Bretzinger

Tierarzt

Telefon0761 2187-3912
Aufgaben

Tierschutz, Überwachung von Tierhaltungen, Erlaubnisse nach § 11 Tierschutzgesetz (TSchG)

Alexandros Quirin

Tierarzt

Telefon0761 2187-3916
Aufgaben

Rückstandskontrollplan, Wildtiermonitoring, Trichinenuntersuchung; Tierschutz, Überwachung von Tierhaltungen

Melanie Schönberger

Tierärztin

Telefon0761 2187-3918
Aufgaben

Tiergesundheit, Bekämpfung von Tierseuchen, Ausstellen von Gesundheitszeugnissen für Tiere, tierische Nebenprodukte, Tierarzneimittel

Celine Gasirowski
Telefon0761 2187-3929
Sandra Maurer
Telefon0761 2187-3935
Ruth Steinebrunner
Telefon0761 2187-3913
Rebecca Weber

Veterinärhygienekontrolleurin

Telefon0761 2187-3914

Leistungsdetails

Voraussetzungen

Sie müssen die notwendigen fachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten nachweisen.

Das Gehege muss:

  • für mindestens fünf erwachsene Tiere ausreichend Platz bieten
  • mindestens einen Hektar groß sein
    • Größe bei Rotwildgehegen: mindestens zwei Hektar
    • Größe bei Mischgehegen: mindestens drei Hektar
  • mit einem Zaun umgegeben sein
    • für Damwild: mindestens 1,80 Meter hoch
    • für Rotwild: mindestens zwei Meter hoch
  • über ein Absperrgehege verfügen
    • damit Sie einzelne Tiere für kurze Zeit von der Herde trennen können
  • für Kälber die Möglichkeit bieten, sich in den ersten Lebenswochen zu verstecken
    • sogenannte "Kälberschlupfe"

Außerdem muss ein Gehege ausgestattet sein mit:

  • einen Sicht- und Witterungsschutz
  • ausreichend Fütterungs- und Tränkeeinrichtungen für alle Tiere
  • eine Fangeinrichtung
  • eine Suhle bei Rotwildhaltung
  • einem Bodenbelag für einen artgerechten Klauenabrieb

Hinweis: Bei optimalen Bedingungen können Sie bis zu zehn erwachsene Tiere mit Nachzucht auf einem Hektar halten. Bei Rotwild können sie bis zu fünf erwachsene Tiere mit Nachzucht halten.

Verfahrensablauf

Sie müssen der zuständigen Stelle melden, dass Sie Wild als Nutztiere halten.

Die Anzeige muss folgende Angaben enthalten:

  • Art der Tiere
  • Zahl der Tiere
  • Geschlecht der Tiere
  • verantwortliche Person für die Haltung
  • Sachkunde der verantwortlichen Person
  • Gehegegröße
  • Gehegeausgestaltung

Hinweis: Sie benötigen keine naturschutzrechtliche Genehmigung.

Fristen

Sie müssen spätestens vier Wochen vor Beginn melden, dass Sie Wild als Nutztiere halten möchten.

Freigabevermerk

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz hat dessen ausführliche Fassung am 11.09.2012 freigegeben.