Sie sind hier: Startseite / Aktuell / Presseberichte / Bürgerempfang zu Neujahr 2020

Rückblick und Ausschau beim Bürgerempfang zu Neujahr

Mit dem Bürgerempfang zu Neujahr wurden die Feierlichkeiten des Jubiläumsjahres „1250 Jahre Bötzingen - 2019 Vielfalt erleben“ feierlich abgeschlossen. Rund 400 Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste folgten der Einladung der Gemeinde in die Festhalle.

Stellvertretend für alle, die das Jubiläumsjahr mit seinen zahlreichen Veranstaltungen zu einem unvergesslichen Ereignis werden ließen, wurde der Lenkungsgruppe gedankt.

Bürgermeister Dieter Schneckenburger stellte seine Neujahrsansprache ganz in das Licht des abgelaufenen Jubiläumsjahres. „Mit dem Bürgerempfang 2019 haben wir die Feierlichkeiten zum 1.250-jährigen Bestehen unserer Gemeinde eröffnet. Heute, ein Jahr danach, wollen wir mit diesem Empfang unser Festjahr beschließen“, begann er seine Rede. Im vergangenen Jahr habe man beim Dorfjubiläum einen Blick zurück in die Vergangenheit der Gemeinde geworfen und gleichzeitig mit dem Dorfentwicklungskonzept „Bötzingen 2030“ die Aufmerksamkeit darauf gerichtet, wohin die zukünftige Entwicklung unseres Dorfes gehen soll. „An 365 Tagen des Jahres 2019 hat uns die Vergangenheit die Erkenntnis vermittelt, welche Gedanken und Werte frühere Generationen bestimmt haben und welche Konsequenzen daraus gezogen worden sind“, stellte Schneckenburger heraus. Er beschrieb es mit dem viel zitierten Satz „Keine Zukunft ohne Vergangenheit“.

Bei einer Vielzahl von Veranstaltungen und bei der Erstauflage unserer Ortschronik im vergangenen Jahr haben die Gemeinde erinnert, was unsere Vorfahren bewegt hat, welche Fragen und Probleme sie lösen mussten und wie ihre Antworten lauteten. Die Veranstaltungen wollten aber auch zeigen, wie wichtig die Zukunft und das Miteinander für eine Gemeinde ist und welche Vielfalt des Gemeinwesens hier in Bötzingen seit 1.250 Jahren besteht. „Unsere Geschichte hat viele Facetten und weist zahlreiche Ereignisse auf, die es wert waren, dass wir sie in Erinnerung gerufen haben, dass wir sie auch künftig in Erinnerung behalten“, meinte der Bürgermeister und fuhr fort: „Wir wollten bei unserem Dorfjubiläum etwas Besonderes bieten, etwas was wir in den nächsten Jahrzehnten nicht vergessen werden. Erinnern möchte ich an die zwei grandiosen Festabende in unserer Sporthalle, wo diese Räumlichkeiten kaum wieder zu erkennen waren. Diese Zeitreise in unsere Bötzinger Geschichte wird sicherlich unvergesslich bleiben, ebenso wie das informative und gesellige Festwochenende in unserem Innerort, das mehrere tausend Gäste aus Nah und Fern angelockt hat.“ Unvergessen nannte er auch das große Auswanderertreffen am Festwochenende und die sehr aufschlussreiche Auswandererausstellung, die noch bis März dieses Jahres im Rathaus zu sehen ist.
 
2019 wurde nicht nur gefeiert, sondern auch viele Projekte fertiggestellt, bzw. neue begonnen.
Der Bürgermeister ging nur auf die größten Maßnahmen ein, da er bereits in der Einwohnerversammlung einen umfassenden Rückblick gab.
So nannte er die Fertigstellung der Erschließung des Gewerbegebietes Frohmatten II und des II. Bauabschnittes des Wohnbaugebietes Nachtwaid V, den Bau eines Stauraumkanals im Bereich Steinstraße aber auch die Fertigstellung der Sanierung und Erweiterung des Rathauses.
 2020 wolle man die Hände nicht in den Schoß legen. Eine ehrgeizige Projektliste warte auf alle
Verantwortlichen in der Gemeinde. „Insgesamt haben wir Investitionen für rund 11,2 Mio. Euro für das Jahr 2020 vorgesehen,“ sagte Schneckenburger. Unter dem Motto „Allen Generationen
gerecht werden“ wolle die Gemeinde unter anderem das Angebot für die jüngsten und ältesten Einwohner von Bötzingen stärken. Als größtes kommunales Bauvorhaben nannte er den Erweiterungsbau des Gemeindekindergartens für 2,8 Millionen Euro. Nach Fertigstellung des Anbaues im Herbst 2020 würde mit der Grundsanierung der bestehenden Kinderkrippe in der Kindergartenstraße begonnen. Des Weiteren ging der Bürgermeister auf den Neubau der Tagespflege, des Demenzgartens und des Mehrgenerationenplatzes in den Rathausgärten ein
 
Auf der Liste der Maßnahmen für 2020 stünde ebenso die der Beauftragung eines Parkraumkonzeptes, die Einrichtung eines Gemeindevollzugsdienstes, die Ersatzbeschaffung einer neuen Drehleiter für die Feuerwehr, der Bau einer Photovoltaikanlage auf dem
Dach des Feuerwehrhauses, weitere Sanierungsmaßnahmen in den Schulgebäuden, Bau eines Multifunktionsspielfeldes für Fußball und Basketball sowie eines Skaterplatzes im Ried, der Beginn der Planungen für die Umgestaltung der Hauptstraße mit Erneuerung der Versorgungsleitungen sowie weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Breitbandversorgung.
 
Der Bürgermeister bedankte sich bei allen, die sich für ihre Mitmenschen und das Gemeinwohl einsetzen sowie bei denjenigen, die in Kirchen, Organisationen, Initiativen oder Unternehmen Verantwortung übernehmen und aktiv werden. Ein aufrichtiger Dank galt auch den Einsatzkräften von Polizei, Feuerwehr, DRK und DLRG für ihre Arbeit in den vergangenen 12 Monaten. Ein besonderes Anliegen war es ihm sich bei den Mitgliedern des Gemeinderates und den beiden Stellvertreter im Amt des Bürgermeisters, Bernd Belle und Ulrich Barleon für die konstruktive Arbeit im vergangenen, arbeitsintensiven Jahr, zu bedanken. Er bedankte sich auch bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde in den unterschiedlichsten Einrichtungen für ihre gute und zuverlässige Arbeit im vergangenen Jahr.
 
Der Sprecher der Bötzinger Vereine, Karlheinz Meier, übermittelte die Neujahrswünsche der Vereine. Er dankte allen, die sich ehrenamtlich in Vereinen engagieren und sich auf diese Weise in das örtliche Gemeinwesen einbringen. Auch bei der Gemeinde bedankte er sich für die Unterstützung bei den Veranstaltungen. Das Dorfjubiläum nannte er als ein herausragendes Ereignis mit vielen Höhepunkten.
 
Bürgermeister-Stellvertreter Bernd Belle überbrachte die Neujahrsgrüße des Gemeinderats und verwies auf die zahlreichen Projekte, die im vergangenen Jahr neben den Feierlichkeiten zur gelungenen 1.250-Jahrfeier umgesetzt wurden. Er stellte heraus, dass das Festjahr sehr arbeitsintensiv war und dankte dem Bürgermeister für sein tägliches Engagement, für seinen unermüdlichen Einsatz zum Wohle aller Einwohner, für die konstruktive und vertrauensvolle, enge Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat und der gesamten Bevölkerung. Mit in den Dank bezog er auch die Ehefrau des Bürgermeisters, Gabriele Schneckenburger ein, die an unzähligen Abenden und Wochenenden auf ihren Mann verzichten muss. Für ihr besonders großes Verständnis und ihre Geduld überreichte er an diesem Abend einen Blumenstrauß sowie einen Gutschein. Dankesworte galten auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gemeinde in den verschiedensten Einrichtungen.

Unser Foto zeigt von links Bürgermeister-Stellvertreter Bernd Belle, Holger Geppert (Dorfbot), Bürgermeister Dieter Schneckenburger, Roland Kunert (Gustel), Vereinssprecher Karlheinz Meier und Bürgermeister-Stellvertreter Ulrich Barleon beim Anschneiden der Neujahrsbrezel.