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Im Ehrenamt Menschenleben retten – Gemeinde dankte Ersthelferinnen und -helfern

Lob bekamen die Bötzinger Aktiven des Vereins „Region der Lebensretter“ von Bürgermeister Dieter Schneckenburger (links) und vom Initiator und Gründer des Vereins, Professor Dr. Michael Müller (rechts).



Mit einem kleinen Empfang im Feuerwehrhaus dankte die Gemeinde den Bötzinger Ersthelferinnen und -helfer des Vereins „Region der Lebensretter“. Ziel des Vereins und der Helferinnen und Helfer ist es den plötzlichen Herztod gemeinsam zu bekämpfen. Man könnte dies auch kurz umschreiben: „Im Ehrenamt Menschenleben retten“.
„Sie tun dies ja bereits in verschiedenen Rettungs- und Hilfsorganisationen und haben sich vor geraumer Zeit bereiterklärt als ehrenamtliche Helferin bzw. Helfer dem Verein „Region der Lebensretter“ beizutreten um weitere Hilfe in Ihrer Freizeit zu leisten“ meinte Bürgermeister Dieter Schneckenburger in seiner Ansprache.
 
Die Gemeinde Bötzingen ist seit März 2019 Fördermitglied im Verein „Region der Lebensretter“, um das Projekt finanziell zu unterstützen. Nach dem Gemeinderatsbeschluss zur Mitgliedschaft wurden die Bürger der Gemeinde über den Verein „Region der Lebensretter“ informiert und Ersthelfer geworben.
 
Daraufhin haben neun Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Bötzingen an einer SAN-Ausbildung (70 Stunden) ehrenamtlich teilgenommen. Weitere Ersthelfer, so beispielsweise aus dem Ortsverein Bötzingen des Deutschen Roten Kreuzes, haben sich gemeldet. Aktuell gibt es 21 Ersthelfer aus Bötzingen im Verein „Region der Lebensretter“.
 
Sie hatten bereits zahlreiche Einsätze in unserem Gemeindegebiet und somit auch Menschenleben gerettet. „Ich zeige große Bewunderung, für dass was Sie für uns alle tun“, lobte der Bürgermeister und fuhr fort: „Deshalb möchte ich mich heute bei Ihnen bedanken für Ihr großartiges ehrenamtliches Engagement im Dienste für den nächsten, ja für unsere Bötzinger Bevölkerung.“
 
Dankesworte richtete er auch an den Verein „Region der Lebensretter“ vertreten durch den Vorsitzenden Herrn Professor Dr. Michael Müller, Chefarzt und Notfallmediziner vom Freiburger Josefs-Krankenhaus, für die Initiative zur Gründung und die Führung des Vereins.
 
Professor Müller stellte in seiner Ansprache heraus, dass das Helfernetz in der Region immer mehr ausgebaut werde. Er lobte dabei die hohe Helferdichte in Bötzingen: „Es gibt nur wenige Gemeinden in der Raumschaft mit solcher einer ausgezeichneten Dichte an Aktiven.“
 
Im gemeinsamen Kampf gegen den Herztod hat die Gemeinde Bötzingen in den letzten Jahren das Netz der Defibrillatoren weiter ausgebaut.
 
Mittlerweile gibt es in der Gemeinde Bötzingen vier öffentlich zugängliche Defibrillatoren, einen weiteren im Freibad (während der Öffnungszeiten) und ein weiterer soll an der Festhalle zeitnah im Außenbereich installiert werden.
 
Am Bahnhofspavillon und zuletzt auf dem Oberschaffhausener Dorfplatz wurde durch den DRK-Ortsverein die Handhabung eines Defibrillators durch Jedermann/frau demonstriert.
 
Leider wurde in den vergangenen Tagen der Defibrillator beim alten Feuerwehrgerätehaus in der Hauptstraße mit Farbe besprüht, so dass die Leuchtfunktionen nicht mehr sichtbar sind. Dies ist sehr bedauerlich das dadurch Menschenleben im Rettungsfall gefährdet werden.